Colombo City Tour: Top-Attraktionen

❂ Colombo ist Sri Lankas coole Wirtschaftsmetropole ❂ Obgleich sich der offizielle Amtssitz in “Sri Jayewardenepura Kotte” befindet, betrachten die Einheimischen Colombo als ihre eigentliche Hauptstadt. Und das mit gutem Grund, denn dort befinden sich bedeutende Sehenswürdigkeiten und kleine, versteckte Attraktionen, die einen Besuch wert sind. Deshalb: bleiben Sie einige Tage in der charmanten Stadt am Meer, bevor Sie Ihre Rundreise oder den Strandurlaub beginnen. Hier liste ich die wichtigsten Touristenattraktionen und Empfehlungen abseits des Trubels…

Wer am Bandaranaike Airport von Colombo landet, dem einzigen internationalen Flughafen im südasiatischen Inselstaat, sollte meiner Meinung nach mindestens zwei bis drei Nächte in der Stadt verbringen. Es wäre viel zu schade, gleich in Richtung Südküste oder ins Inland weiterzufahren, denn die Stadt hat einiges zu bieten. Am Schönsten ist es, Colombo im Tuk-Tuk zu erkunden!

Colombo, "Tuk Tuk Tour", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

Während des 25-jährigen Bürgerkrieges stark vernachlässigt, wurden ab 2009 viele historische Prachtbauten mehr oder weniger aufwendig renoviert. Seither ist die Stadt an Sri Lankas Westküste deutlich aufgeblüht.

Die interessantesten Ecken befinden sich im historischen Viertel rund um das “Colombo Fort” sowie rund um den Independence Square und die Cinnamon Gardens.

Dort versprüht Colombo wegen der weitläufigen Parkanlagen und den vielen, noch recht gut erhaltenen britischen Kolonialgebäuden, einen besonderen Charme.


Geschichtlicher Hintergrund


Bereits im 8. Jahrhundert gründeten arabische Händler auf ihren Reisen von den Gewürzinseln nach Europa eine Handelsstation im Hafen des heutigen Colombo. Später dann, als die Portugiesen die Stadt eroberten, errichteten sie zum Schutz des Hafens ein Fort. Sie tauften die Stadt “Kolamba”, was auf Singhalesisch “Hafen” bedeutet.

Colombo, "Hafen", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

1656 erweiterten die Niederländer das Fort und traten das Erbe der Portugiesen an – ebenfalls als Gewürzhändler. Colombo wurde zum neuen Amtssitz und löste damit nach über 600 Jahren Sri Lankas erste Hauptstadt Anuradhapura ab. Unter britischer Herrschaft wurde schließlich ein großer Seehafen in Colombo errichtet.

Colombo, "Hafen", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

Vor allem nach der Eröffnung des Suezkanals in 1869 avancierte “Colombo Fort” zum Haupthafen auf der Seeroute zwischen Europa und Südostasien. Bis heute zählt der “Colombo Harbour” zu den wichtigsten Containerhäfen von ganz Asien. Hier blüht auch der Import/Export mit Deutschland.

Während ihrer Blütezeit wurde die Stadt zu einer repräsentativen Metropole mit viktorianischen Prachtbauten, eleganten Alleen, breiten Boulevards und mondänen Hotels.  Dieser koloniale Flair ist heute noch spürbar. So auch hier, im “Galle Face Hotel” von 1864, wo wir uns eingebucht haben.

Colombo, "Galle Face Hotel", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

Das Hotel hat die Corona-Periode genutzt, um den altehrwürdigen Bau komplett zu renovieren. Wie wir schließlich auch von einem Einheimischen erfahren, ist es das erklärte Ziel der Regierung, viele alte Stadtbauten zu restaurieren und zu erhalten.

Daher wird überall wie wild renoviert – was ich als Fan der “guten alten Zeit” sehr vorbildlich finde. Mancherorts muss man deshalb ein paar Baukräne oder Gerüste während der Stadtbesichtigung in Kauf nehmen.

Natürlich entsteht auch viel Neues. Wohin man blickt, sprießen elegante Hochhäuser aus dem Boden. Vorbild ist hier die thailändische Weltmetropole Bangkok mit ihren hoch aufragenden, gläsernen Wolkenkratzern.

Ganz aktuell auf dem Bauplan: das höchst ambitionierte Immobilienprojekt “Port City”, das derzeit auf neu gewonnenem Land zwischen dem Galle Face Green und dem Hafen von Colombo gebaut wird.

Colombo, "Port City", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

Mit der neu geschaffenen Sonderwirtschaftszone will sich Sri Lanka auf eine ultramoderne und hochtechnologisierte Zukunft vorbereiten.

In den nächsten Jahren soll auf der bestehenden Halbinsel ein internationales Finanzzentrum entstehen. Zu der neuen “Megacity innerhalb der City” sollen auch luxuriöse Wohnungen, Shoppingmalls, schwimmende Restaurants und ein privater Yachthafen gehören.

Zweifellos wurden die Macher von der künstlichen Prunk- & Pomp-Insel “The Palm” inspiriert, die das reiche arabische Emirat Dubai schon vor zwei Jahrzehnten für eine gut betuchte Klientel geschaffen hat.

Nun folgt also Sri Lanka mit einem solchen Mega Projekt! 

Colombo, "Port City", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

Ob die Umsetzung jedoch jemals so stattfinden wird, wie auf dem Master Plan vorgesehen, steht nach zwei langen Corona-Jahren und den innenpolitischen Unruhen auf Sri Lanka Ende 2022 noch in den Sternen.

Doch wie heißt es doch so schön: “Abwarten und Tee trinken!”


Colombos City-Attraktionen

Colombos Kolonialviertel


Zu den Wahrzeichen dieses Viertels zählt der 1857 erbaute Clock Tower an der Chatham Street. Der Uhrenturm wurde ursprünglich als Leuchtturm erbaut, wie man an seiner Spitze sehen kann.

Colombo, "Clock Tower", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

Von hier bietet es sich an, seine Tour durch das Kolonialviertel zu beginnen. Vom Fort Colombo ist nur noch der Name übriggeblieben, denn die Festungsmauern mussten bereits Anfang des 19. Jh. den Verwaltungsbauten der Briten weichen.

Büros, Versicherungen, Banken und Shoppingcenters von anno dazumal liegen hier dicht beieinander und sind nach wie vor voll funktionsfähig. So zum Beispiel das renommierte Kaufhaus “Cargills” und, direkt daneben, die 1923 eröffnete Zentrale der HSBC Bank.

Colombo, "Einkaufszentrum Cargills'", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

Im 1844 gegründete Luxuskaufhaus Cargill’s mit seiner markanten rot-weißen Fassade kauften früher die britischen High Society-Ladies ihre Parfums und Seidenstoffe. Heute ist dort ein hochpreisiger Supermarkt mit Delikatessen-Abteilung untergebracht.

Überhaupt sollte man in Colombo immer mal wieder einen Blick auf die prächtigen Fassaden werfen. Die Architektur von Sri Lanka zeigt eine reiche Vielfalt an architektonischen Formen und Stilen. Wie man hier gut sehen kann, etablierten vor allem die Briten ihre eigene, meist klassizistische Kolonialarchitektur.

Colombo, Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

An der Ecke York und Church Street befindet sich das betagte koloniale Grand Oriental Hotel von 1837. Hier logierten früher so manche Berühmtheiten, wie zum Beispiel der Literatur-Nobelpreisträger Hermann Hesse oder Karl May.

Während unseres Besuchs stand die bitter notwendige Frischzellenkur noch aus, aber offensichtlich ist das “Oriental” mittlerweile wieder buchbar. Trotzdem: fragen Sie bei Reservierung lieber vorsichtshalber nach, ob noch Bauarbeiten im Gange sind!

Colombo, "Grand Oriental Hotel", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

Coole Skulptur: dieses Kunstwerk, genau gegenüber vom “Oriental”, versetzt uns ebenfalls in Ceylons alte Zeiten. Im Gegensatz zu vielen Bauwerken wurde diese Figur jedoch aufgefrischt und erstrahlt jetzt in “purem Gold”.

So muss es wohl um 1900 in den Straßen der Hauptstadt ausgesehen haben: eine ärmlich anmutende Tamilen Lady – Immigrantin aus Indien – befördert einen gut betuchten Herrn in einer typischen asiatischen Rikscha.

Ein weiteres schönes Kolonialgebäude ist das 1908 als Kaufhaus etablierte Whiteaways Building. Früher war hier Colombos bester Sari-Laden untergebracht. Heute ist die städtische Kreditanstalt ein Langzeitmieter.

Nach Jahren der Verwahrlosung und langwieriger Renovierung erstrahlt das Kolonialgebäude – ebenso wie das angrenzende Lloyds Building –  wieder in neuem Glanz.

Colombo, "Whiteaways Building", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

Lenken wir zu guter Letzt noch unser Augenmerk auf dieses schöne Bauwerk von 1895. Dort ist aktuell die Bank of India untergebracht.

Man geht davon aus, dass dieses Gebäude zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Bank von Madras beherbergte. Während der britischen Kolonialzeit (1815 – 1948) wurde es im neoklassizistischen Stil errichtet. Die strukturierte Gliederung des Baukörpers – hier mit einer klassischen Säulenordnung versehen – sind die Hauptmerkmale des Klassizismus.

Colombo, "Bank of India", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann


“Beira Lake” mit See-Tempel


Der eigentlich aus drei großen Wasserflächen bestehende Beira-See liegt im Herzen von Colombo und beeindruckt mit seiner großstädtischen Skyline im Hintergrund. Während der britischen Kolonialzeit hatte der Beira Lake noch eine Größe von 165 Hektar, allerdings ist er mittlerweile auf 65 Hektar geschrumpft. 

Besonders markant sind die schrägen Altair Towers des israelisch-kanadischen Architekten Moshe Safdie, der auch das Marina Sands Bay in Singapur entworfen hat.

Colombo, "Beira Lake", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

Mit seinem Netzwerk von Kanälen spielt der See nicht nur eine wichtige Rolle in Colombos Wassermanagement, sondern bietet auch Zuflucht für verschiedene Fischarten, Pelikane, Störche und Warane.

Hier, am Beira See, kann man Segeln, Boot und Kajak fahren und Rudern. Und… Meditieren! Denn am kleineren südlichen See befindet sich der im 19. Jahrhundert erbaute, überaus sehenswerte Seema Malaka Temple mit Meditationshalle. Das ist ein echtes Highlight von Colombo!

Die Terrassen des See-Tempels sind rundum mit zahlreichen goldenen Bronze-Buddhas geschmückt, die der ganzen Szenerie einen unglaublich mystischen Touch gibt. Ich muss sagen: etwas Vergleichbares habe ich in ganz Asien nicht gesehen.

Die auf einem Podest errichtete buddhistische Anlage scheint regelrecht auf dem See zu schwimmen. Anders als andere Tempel wird der heilige Schrein weniger für einen Gottesdienst als zum Nachdenken und Ausruhen genutzt.

Der Seema Malaka-Tempel wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Nachdem die ursprüngliche Struktur jedoch langsam im See versank, wurde die Weihestätte im Jahre 1976 von Geoffrey Bawa, dem berühmtesten sri-lankischen Architekten, neu gestaltet.

Architektonisch wurde er von den alten Klöstern von Anuradhapura und der Kandy-Ära inspiriert, speziell die offene hölzerne Halle.

Colombo, "Seema Malaka Tempel", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

Der Tempel ist auf drei Plattformen über dem Beira-See errichtet, die durch Pontonbrücken mit dem Festland verbunden sind. Das Hauptdach des Tempels ist mit blauen schönen glasierten Kacheln bedeckt.

Doch nicht nur Buddhas thronen hier in entspannter Meditationspose. Auch Statuen der Hindu-Gottheiten Vishnu, Ganesha, Skanda und Aiynar sind über die gesamte Anlage verteilt. Dazu muss man wissen: Sri Lanka ist eine multireligiöse und multiethnische Nation.

Hier, auf diesem Tempel-Areal im Beira See, wird die Verschmelzung der buddhistischen und hinduistischen Religionen im südasiatischen Land besonders deutlich.

Die Seema Malaka-Stätte ist übrigens eine Erweiterung eines nicht minder spektakulären buddhistischen Tempels, der sich einige hundert Meter östlich vom See-Tempel befindet. Also nichts wie hin…!


Gangaramaya Vihara Temple


Der in unmittelbarer Nähe des Beira-Sees gelegene 120 Jahre alte Gangaramaya-Tempelkomplex mit seiner strahlend weißen Pagode ist der bekannteste und populärste buddhistische Tempel in Colombo.

Er wurde vom Mönch Hikkaduwe Sri Sumangala Nayaka Thera (1827–1911) gegründet.  Seine Architektur ist durch eine interessante Mischung aus srilankischen, thailändischen, indischen und chinesischen Stilen gekennzeichnet.

Colombo, "Gangaramaya Vihara Temple", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

Die Tempelanlage besteht aus dem Haupttempel und dem weißen Stupa, einem heiligem Bodhi-Baum, dem Tempelmuseum voller buddhistischer Schätze, einer Klosterschule (Priwena) und der zuvor erwähnten, malerisch im See gelegenen Seema Malaka-Meditionshalle.

Grundsätzlich ist die Weihstätte tolerant gegenüber verschiedenen Glaubensrichtungen, doch im Fokus steht eindeutig der Buddhismus.

Dieser “lebensechte” Elefant ist eine Sehenswürdigkeit für sich. Im Buddhismus haben asiatische Elefanten einen wichtigen Platz. Seit über 4000 Jahren leben diese klugen Dickhäuter an der Seite der Menschen und gelten als deren geistige Mentoren.

Im Innenhof ist v.a. die berühmte Stufenwand mit vielen Buddha-Statuen und Stupas zu bewundern. Sie sind das steingewordene Symbol für die buddhistische buddhistischen Wohlfahrtsarbeit des Tempels. Die hier ansässigen Mönche kümmern sich um Altenheime und ein Waisenhaus.

Colombo, "Gangaramaya Vihara Temple", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

Auch interessant: Der Gangaramaya Vihara war maßgeblich an der Errichtung des buddhistischen Tempels auf Staten Island (USA), des buddhistischen Zentrums in New York und des buddhistischen Zentrums in Tansania beteiligt und trug so zur Verbreitung des Dhamma in anderen Ländern bei.

Im Hauptheiligtum des Tempels erwartet uns eine Explosion an Farbe!

Colombo, "Gangaramaya Vihara Temple", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

Der Innenraum ist in sanften Gelbtönen gehalten und beherbergt eine große Buddha-Statue in Meditationshaltung, die wiederum von einer Vielzahl von Statuetten himmlischer Wesen flankiert ist.

Die Decken des überwältigenden Raumes sind mit lebhaften Gemälden versehen, die buddhistische Geschichten darstellen. Die Säulen des Heiligtums sind mit traditioneller srilankischer Kunst verziert.

Colombo, "Gangaramaya Vihara Temple", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

Hier lohnt es sich, ein wenig länger zu verweilen, die Fresken und Wandgemälde zu studieren und den gesamten Prachtraum voll und ganz auf sich wirken zu lassen. Auch wer nicht zu den buddhistischen Anhängern gehört, wird hier definitiv vom Farbenrausch “berauscht” sein…

Doch das ist längst noch nicht alles. Es gibt in diesem Heiligtum noch sehr viel mehr zu sehen, was für den ein oder anderen sehr überraschend sein mag.

Denn innerhalb der Tempelanlage gibt es auch einen riesigen Saal mit Museumscharakter.

Dort können Sie eine große Ansammlung von religiösen Relikten aller Art bewundern und auch mächtig viel Krimskrams sehen, der von Gläubigen  gespendet wurde.

Elfenbein , Möbel , Porzellan, alte Autos, Leiterwagen, Kinderspielzeug und noch viel mehr gibt’s hier zu sehen. Es ist, als wären wir inmitten eines Flohmarktes gelandet.

Kaufen kann man diese Second Hand-Waren natürlich nicht. Aber darum geht es hier auch gar nicht. Der Gangaramaya Vihara, als eine der wichtigsten buddhistischen Stätten,  ist auf jeden Fall ein “Must-see”.

Colombo, "Gangaramaya Vihara Temple", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

Nehmen Sie sich mindesten 1 Stunde Zeit, denn dieser Tempel ist ein Ort der Meditation und der Anbetung – und ein Ort des Lernens!

Im Innenhof, direkt vor dem Ausgang, fiel mir noch diese besonders schöne heilige Statue aus weißem Marmor auf. Man beachte auch die außergewöhnlich filigranen Schnitzereien auf dem Tempelportal im Hintergrund.

Colombo, "Gangaramaya Vihara Temple", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

Weitere Impressionen finden Sie unten, in meiner Bildergalerie…


Lotus Tower


Für alle Besucher, die eine Stadt am liebsten von oben betrachten möchten,  gibt es seit 2019 eine Top-Adresse: den Colombo Lotus Tower. Der weit sichtbare Wolkenkratzer, gestaltet wie eine Lotusblume, ist das höchste freistehende Gebäude Südasiens und reckt sich ganze 368 m in den Himmel.

Der Tower ist das neue Wahrzeichen der Stadt.

In der “Lotusblüte” gibt es ein Konferenzzentrum, Shops, Hotels, ein Restaurant und natürlich eine Aussichtsplattform.

Colombo, "Lotus Tower", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

Diese ist wochentags von 12:00 – 22:00 Uhr und am Wochenende von 10:00 – 23:00 Uhr geöffnet. Eintrittspreis: 20 US$.


Cinnamon Gardens


Vom Lotus Tower begeben wir uns am späteren Nachmittag in das wohl vornehmste Viertel der Stadt:  Cinneamon Gardens liegt rund 3 Kilometer südöstlich von Colombos Zentrum.

Colombo, "Cinnamon Gardens", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

1789 gab es hier noch eine riesige Zimtplantage. Auch wenn der weltberühmte Ceylon-Zimt hier nicht mehr angebaut wird, ist der alte Kolonialname für diese Gegend erhalten geblieben. Mächtige Regenbäume säumen die breiten Straßen mit ihren herrschaftlichen Herrenhäuser, in denen einst wohlhabende Gewürzhändler und Teebarone residierten.

Das Herzstück im Cinnemon Gardens-Viertel ist der Viharamahadevi Park.

Colombo, "Viharamahadevi Park", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

Zu den Besonderheiten des Parks gehört eine riesige Buddha-Statue, die die ursprünglich dort stehende Statue von Königin Victoria ersetzte. Außerdem gibt es auch eine Reihe von Wasserfontänen, einen Minizoo und einen Kinderspielplatz.

Der Park wurde von der britischen Kolonialverwaltung erbaut und ist der älteste und größte Park von Colombo. Ursprünglich hieß er “Victoria Park”, wurde aber am 18. Juli 1958 nach Königin Viharamahadevi umbenannt.

Colombo, "Town Hall", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

Gegenüber des Parks ist die Town Hall erwähnenswert. Das während der britischen Kolonialzeit im Jahre 1924 erbaute Rathaus mit seiner mächtigen Kuppel erinnert uns sponatan an das ebenfalls im neoklassizistischen Stil errichtete Kapitol in Washington. Heute ist es Sitz des Gemeinderats und des Bürgermeisters von Colombo.

Planen Sie unbedingt auch einen Besuch des Nationalmuseums ein. Mit dem Tuk Tuk dauert die Fahrt von der Town Hall nur 5 Minuten.

Colombo, "Nationalmuseum", Sri Lanka

Dies ist das größte Museum in Sri Lanka.  Das “Colombo Museum”, wie es ursprünglich hieß, wurde am 1. Januar 1877 von Sir William Henry Gregory, dem britischen Gouverneur von Ceylon, gegründet.

Heute beherbergt es die bedeutendste kulturelle und künstlerische Sammlung des Landes. Zum Beispiel die Insignien der Kandy-Monarchen sowie viele andere Exponate, die zum naturgeschichtlichen Erbe des Landes gehören. Es its täglich von 9:00 – 16:00 Uhr geöffnet.


Independence Memorial Hall


Der Independence Square ist mein persönliches Highlight im Cinnamon Gardens-Viertel. Der Platz erinnert an die Unabhängigkeit Sri Lankas vom britischen Empire im Jahr 1948, womit fast fünf Jahrhunderte Kolonialherrschaft endeten.

Am Eingang des Gebäudes steht eine Statue von D. S. Senanayake, dem ersten Premierminister im neuen Sri Lanka, der sein Amt von 1948 bis 1952 bekleidete. Das Denkmal ist von vier steinernen Löwenstatuen umgeben.

Colombo, "Independence Square", Sri Lanka, © SriLanka-Lifestyle.com by Nathalie Gütermann

Im Hintergrund des Denkmals erhebt sich die würdevolle Independence Memorial Hall. Die offene Versammlungshalle wurde von der Audienzhalle auf dem Gelände des königlichen Palasts in Kandy  inspiriert, die sich direkt neben dem Zahntempel befindet. Das Innere dieser Halle in Colombo wird von 60 Säulen getragen.

Heute ist die Ruhe und Eleganz ausstrahlende Independence Memorial Hall und der dazugehörige große Platz vor allem bei Joggern, Liebespaaren und Studenten der nahe gelegenen Universität als Erholungsort beliebt. Viele treiben hier auch Sport oder meditieren – so wie mein Mann…

Dieser Ort ist quasi ein Fels in der Brandung des großstädtischen Colombos.

Es ist bereits später Nachmittag und bald geht die Sonne unter. Wir haben noch einiges vor, denn wir treffen einheimische Freunde, die uns die “coole Colombo-Szene” zeigen wollen. Also nichts wie hin – los geht’s…!

⇒  Schicke Ecken: Colombo Lifestyle Tipps


© Text: Nathalie Gütermann. Fotos: Nathalie Gütermann/Jörg Baston

Information

SPECIAL THANKS / DANKSAGUNG

Unser besonderer Dank gilt:

◊  Yohan Waduge, Juniorchef von “Aida Gems & Jewellery“, der unser Guide für die Tagestour in Colombo war und uns zwei Tuk-Tuks für die Stadtrundfahrt zur Verfügung gestellt hat. Zuvor hatte er für uns einen Besuch bei den  Edelsteinminen von Ratnapura organisiert. ?

Nilanka Martinus, Inhaber und Manager vom traumhaft schönen Boutique-Hotel “Mosvold Villa”. Er und seine Frau Lahari haben uns zu all’ den hippen Ecken von Colombo mitgenommen, wo sie als “Insider” gerne hingehen: in coole Garten-Cafés, Shops, Galerien und in einen chilligen Beach-Club. =>  Siehe “Colombo Lifestyle Tipps“… ?

HOTEL EMPFEHLUNG COLOMBO

Es gibt natürlich eine große Anzahl an Unterkünften, doch dieses Hotel direkt am Meer hat es mir besonders angetan. Hier geht’s zu meinem ausführlichen Bericht: ⇒ Koloniales Grand Hotel: “Galle Face”

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